Die Künstliche Intelligenz dringt immer tiefer in unseren Alltag ein. Sie ist nicht Ursache, sondern Brandbeschleuniger für digitale Prozesse, die seit Jahrzehnten laufen. Und Herrschaft über das Digitale bedeutet Kontrolle über Macht, Mittel und Meinung.
Für Kunst und Kultur hat all das erhebliche Konsequenzen. In seinem jüngsten Buch „Wir geben uns auf. KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit“ zeigt der Filmkomponist und Musikwissenschaftler Matthias Hornschuh die volkswirtschaftliche und existenzielle Bedeutung geistigen Schaffens auf, die in der schöpferischen Tätigkeit des Menschen gründet. Und fragt: Wollen wir der KI tatsächlich den zentralen Platz in unserer gesellschaftlichen Kommunikation einräumen, die ohne menschlichen Geist gar nicht zu funktionieren vermag?
Zurück zu allen Events