Sommerkino im ARTrium Schönhagen – Rose
Eine Frau schlüpft in die Rolle eines Soldaten und kehrt aus dem Dreißigjährigen Krieg in ihr Dorf zurück, um Anspruch auf einen seit langem verlassenen Gutshof zu erheben. Rose gibt vor, ein Mann zu sein, denn „in der Hose“, wie sie sagt, „steckt mehr Freiheit“. Sandra Hüller, der neue Star am deutschen Kinohimmel, gewann mit dieser grandiosen Rolle bei der diesjährigen Berlinale den Silbernen Bären.
Die Story: Im 17. Jahrhundert taucht in einem abgelegenen protestantischen Dorf in deutschen Landen ein mysteriöser Soldat auf. Der kleine, ruhige Fremde, dessen Gesicht von einer Narbe entstellt ist, gibt sich als Erbe eines verlassenen Gehöfts aus. Um seinen Anspruch zu untermauern, legt er den misstrauischen Dorfbewohnern ein Dokument vor. Mit der Zeit geben sie ihre Zweifel auf. Er erweist sich als fleißiger und gottesfürchtiger Mann und wird Teil der Gemeinschaft, wenngleich sein Wunsch nach Zugehörigkeit auf einer unhaltbaren Lüge fußt. Die wahre und verworrene Geschichte einer Land-und-Leute-Betrügerin, die als Frau geboren wurde, sich wie ein Mann verhielt und ein ganzes Dorf täuschte, um ein besseres Leben führen zu können.
Mit Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, Augustino Renken.
Österreich/Deutschland 2026, Regie: Markus Schleinzer
Freitag, 31 Juli 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Sommerkino im ARTrium Schönhagen – Amrum
Während sich der Zweite Weltkrieg dem Ende neigt, ist der zwölf Jahre alte Nanning (Jasper Billerbeck) auf Amrum rund um die Uhr damit beschäftigt, seiner Familie unter die Arme zu greifen. Er und seine Familie wurden in Hamburg ausgebombt und mussten auf die Nordsee-Insel fliehen, während sein Vater, ein ranghoher Nazi, in Kriegsgefangenschaft landete. Der Selbstmord Adolf Hitlers lässt Nannings Mutter Hille (Laura Tinke), selbst überzeugte Nationalsozialistin, in eine tiefe Depression fallen.
Nanne ist nun mehr als je zuvor auf sich allein gestellt und trägt gleichzeitig die Verantwortung für die Versorgung seiner zurückgezogenen Mutter. Doch nach Kriegsende ist so ziemlich alles Mangelware und er muss mit den anderen Bewohnern von Amrum irgendwie ins (Tausch-)Geschäft kommen. Doch die wissen um die Überzeugungen von Nannings Eltern, die nun unfreiwillig auch ihre Spuren auf ihm hinterlassen...
Die Geschichte von Amrum basiert auf den Kindheitserinnerungen des renommierten Regisseurs und Drehbuchautors Hark Bohm. Mit ihm zusammen hat Regisseur Fatih Akin das Drehbuch geschrieben.
Deutschland 2025, Regie: Fatih Akin
Mit Jasper Billerbeck, Laura Tonke, Diane Kruger, Detlev Buck, Matthias Schweighöfer, Rita Feldmeier u.a.
Freitag, 7 August 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Sommerkino im ARTrium Schönhagen – An einem Samstag
Mittlerweile ist es schon 40 Jahre her. Der 26. April 1986 begann wie jeder andere Tag in Pripyat – bis es zum Reaktorunfall im Atomkraftwerk Tschernobyl kam und das Leben im weiten Umkreis ein qualvolles Ende beschieden bekam. Um eben diesem Ende zu entrinnen, setzt Valerij Kabysh (Anton Shagin) alles daran, schnellstmöglich Land zu gewinnen. Dumm nur, dass permanente Missgeschicke die Abreise unmöglich machen. Als Valerij auf der Hochzeit seines Schwagers als Drummer auftreten soll und überhaupt außer ihm niemand den Ernst der Lage zu erkennen scheint, beschließt der verzweifelte Mann, sich seinem Schicksal zu fügen. So schließt er sich dem Pestbankett an und verbringt die letzten Momente seines Lebens im Kreis seiner partywütigen Liebsten...
Regisseur Alexander Mindadze bewegte in seinem Drama An einem Samstag die Frage, warum die Bewohner von Tschernobyl, obwohl sie von der Explosion des Reaktors wussten, in der Stadt blieben und nicht schleunigst das Weite suchten. Ein Film, der uns nochmal dramatisch vor Augen führt, was vor 40 Jahren eigentlich geschah.
Russland/Ukraine/Deutschland 2011, Regie: Alexander Mindadze
Freitag, 14 August 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Sommerkino im ARTrium Schönhagen: Oxana – Mein Leben für Freiheit
Halbnackt gegen das Patriarchat protestieren, was soll das bringen? Gegen solche Vorurteile kämpfte die Femen-Aktivistin Oksana Schatschko zeitlebens an. Mit Oxana - Mein Leben für die Freiheit widmet Charlène Favier ihr ein eindrückliches Biopic. Inspiriert von der Biografie der Femen-Mitgründerin erzählt die Regisseurin eine fiktionalisierte Entstehungsgeschichte dieser feministischen Bewegung.
Statt die Bewegung Femen in den Fokus zu nehmen, konzentriert sich Oxana – Mein Leben für Freiheit auf die Gefühlswelt seiner Protagonistin. Es ist der 23. Juli 2018 in Paris. Für die ehemalige Femen-Anführerin, gespielt von Albina Korzh, steht ein bedeutendes Ereignis an: die Eröffnung ihrer Ausstellung blasphemischer Ikonen. Doch in der Stadt ihres Exils steht an jenem Tag zugleich ein entscheidender Termin an: die Bestätigung ihres politischen Flüchtlingsstatus.
Der Film zeichnet einen Bogen von Oxana als jugendlicher Idealistin im Kreise ihrer Gefährtinnen zur desillusionierten, verzweifelten Künstlerin, die für politische Selbstbestimmung eintrat - und im Exil zerbricht.
Frankreich/Ukraine/Ungarn 2024, Regie: Charlène Favier
Freitag, 21 August 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Sommerkino im ARTrium Schönhagen – Siri Hustvedt: Dance around the Self
Jung, neugierig und voller Tatendrang verlässt Siri Hustvedt das weite, ruhige Minnesota und stürzt sich mitten hinein ins pulsierende New York. Auf der Suche nach der Hauptfigur ihres ersten Romans beginnt sie eine Reise, die sie nicht nur zur Schriftstellerin macht, sondern zu einer der wichtigsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Der Film weitet den Blick über Siri Hustvedt hinaus und erzählt von Frauen, die mutig und eigenwillig ihre Kunst verwirklichen.
Während Siri Hustvedt und ihr Ehemann, der ebenfalls weltberühmte Schriftsteller Paul Auster, später über Sprache, Identität und die Kraft der Worte nachdenken, bricht das Leben über sie herein: Paul wird schwer krank. In Siri Hustvedt – Dance Around the Self porträtiert Regisseurin Sabine Lidl Siri Hustvedts ganz eigene Art zu leben und zu denken und verbindet den Blick auf ihr Schreiben mit den großen Themen des Lebens: Liebe und Abschied.
Zugleich ein Film über das andere Amerika – jenseits von Trump, Maga und populistischer Hetze. Der Film wurde in diesem Jahr mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.
Mit Siri Hustvedt, Paul Auster, Sophie Auster, Katerina Fotopoulou, Liv Hustvedt, Asti Hustvedt , Ingy Hustvedt , Spencer Ostrander, Wim Wenders.
Deutschland/Schweiz 2026, Regie: Sabine Lidl
Freitag, 24 Juli 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Sommerkino im ARTrium Schönhagen – Gelbe Briefe
Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben, bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen.
Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film Das Lehrerzimmer hat der Oscar-nominierte Regisseur İlker Çatak mit Gelbe Briefe erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vorgelegt. Der Film feierte dieses Jahr seine Weltpremiere im Wettbewerb der 76. Berlinale und wurde dort mit dem „Goldenen Bären“ für den besten Film ausgezeichnet.
Mit Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas, İpek Bilgin und Aydin Işik.
Deutschland/Frankreich/Türkei 2026, Regie: İlker Çatak
Freitag, 17. Juli 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Sommerkino im ARTrium Schönhagen – Holy Meat
Eine dörfliche Laieninszenierung der Passion Christi artet zu einem blasphemischen Rave aus und lässt drei Charaktere aufeinandertreffen, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Regisseur Roberto, der aus der Berliner Off-Theater-Szene gecancelt wurde, die junge Metzgerin Mia, die plötzlich zum Vormund ihrer Schwester mit Down-Syndrom wird, und Pater Oskar Iversen, der seiner dänischen Inselgemeinde aus mysteriösen Gründen den Rücken gekehrt hat. Da seine neue Pfarrei in dem schwäbischen Dörfchen Winteringen kurz vor der Auflösung steht und Oskar unter keinen Umständen zurück nach Dänemark kann, versucht er den theaterbegeisterten Erzbischof mit einem spektakulären Passionsstück vom Erhalt der Gemeinde zu überzeugen.
Holy Meat ist eine rasante Komödie über die Klippen zwischen Stadt und Land und zugleich ein absurdes Triptychon über Einsamkeit, Verantwortung und die Rolle der Kirche.
Mit Jens Albinus, Homa Faghiri und Pit Bukowski
Deutschland 2025, Regie: Alison Kuhn
Freitag, 10. Juli 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Sommerkino im ARTrium Schönhagen – Astrid Lindgren. Die Menschheit hat den Verstand verloren
Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser*innen. Der Film Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tagebüchern, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs.
Die erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen übersetzen Kriegstagebücher von Astrid Lindgren lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer im Wäscheschrank verborgen. Sie sind eine einzigartige Dokumentation vom Schrecken der Diktatur und des Terrors aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin und appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung.
Der Film erzählt mit dokumentarischen und szenischen Bildern aus der Sicht von Astrid Lindgren und ihrer Tochter Karin, ihrer Enkelin Annika und ihrem Großenkel Johan anhand der Kriegstagebücher die wahre Geschichte hinter dem Erfolg der Weltautorin.
Deutschland/Schweden 2025, Regie: Wilfried Hauke
Freitag, 3. Juli 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Maren Strack: Warten – Szenen aus der Zwischenwelt
Dauert das noch lange? Maren Strack tanzt das WARTEN: Szenen aus der Zwischenwelt im ARTrium Schönhagen (Gumtow)
Die Phronesis Diskurswerkstatt präsentiert in der letzten Juniwoche die Performance-Künstlerin Maren Strack. „WARTEN – Szenen aus der Zwischenwelt“ heißt die 50-minütige Show der Brandenburger Künstlerin aus Birkenwerder, die sie am 27. Juni im ARTrium Schönhagen aufführen wird. Und eines ist dabei gewiss: Die Zeit wird dabei wie im Fluge vergehen. Also, passen Sie auf! Sonst verpassen Sie womöglich etwas. Denn Warten geht manchmal schnell.
Warten nervt. Es macht ungeduldig, reizt zur Wut. Aber es ist eine menschliche Grunderfahrung. Maren Strack zeigt in ihrem neuen Stück vier verschiedene Warte-Zustände. Stilles Warten schlägt dabei in choreographierte Explosionen um. Zarte Klangbilder begegnen schleifend metallischer Schärfe. Die Künstlerin versetzt in ihrer Performance das Publikum mit choreographischen und akustischen Mitteln in einen Zustand, der Sehgewohnheiten demontiert, regelrecht „entkoffert“. Denn Leben ist Warten… und im besten Fall: befreite Zeit!
Maren Stracks Performance WARTEN - ein einzigartiges Erlebnis für Augen und Ohren, Herz und Verstand. Die Phronesis Diskurswerkstatt aus Schönhagen (Gumtow) organisiert seit 2021 Kultur- und Bildungsveranstaltungen an unterschiedlichen Orten in Brandenburg. Die gemeinnützige Gesellschaft setzt auf politische Bildung und ästhetische Erfahrung, um die eigene Urteilskraft zu schärfen.
Mach es besonders
Was auch immer es ist – die Art und Weise, wie du deine Geschichte online vermittelst, kann einen gewaltigen Unterschied ausmachen.
Johan Lorbeer, Foto: © Marion Schulz
Maren Strack: Warten – Szenen aus der Zwischenwelt
mit Kerstin Lücker an den Tonreglern und Johan Lorbeer an der Wand
Sonntag, 28. Juni 2026
Ort: ARTrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22a, 16866 Gumtow
Beginn: 16.00 Uhr
Eintritt: 15,- €/ ermäßigt: 10,- €
Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur.
Maren Strack: Warten – Szenen aus der Zwischenwelt
Dauert das noch lange? Maren Strack tanzt das WARTEN: Szenen aus der Zwischenwelt im ARTrium Schönhagen (Gumtow)
Die Phronesis Diskurswerkstatt präsentiert in der letzten Juniwoche die Performance-Künstlerin Maren Strack. „WARTEN – Szenen aus der Zwischenwelt“ heißt die 50-minütige Show der Brandenburger Künstlerin aus Birkenwerder, die sie am 27. Juni im ARTrium Schönhagen aufführen wird. Und eines ist dabei gewiss: Die Zeit wird dabei wie im Fluge vergehen. Also, passen Sie auf! Sonst verpassen Sie womöglich etwas. Denn Warten geht manchmal schnell.
Warten nervt. Es macht ungeduldig, reizt zur Wut. Aber es ist eine menschliche Grunderfahrung. Maren Strack zeigt in ihrem neuen Stück vier verschiedene Warte-Zustände. Stilles Warten schlägt dabei in choreographierte Explosionen um. Zarte Klangbilder begegnen schleifend metallischer Schärfe. Die Künstlerin versetzt in ihrer Performance das Publikum mit choreographischen und akustischen Mitteln in einen Zustand, der Sehgewohnheiten demontiert, regelrecht „entkoffert“. Denn Leben ist Warten… und im besten Fall: befreite Zeit!
Maren Stracks Performance WARTEN - ein einzigartiges Erlebnis für Augen und Ohren, Herz und Verstand. Die Phronesis Diskurswerkstatt aus Schönhagen (Gumtow) organisiert seit 2021 Kultur- und Bildungsveranstaltungen an unterschiedlichen Orten in Brandenburg. Die gemeinnützige Gesellschaft setzt auf politische Bildung und ästhetische Erfahrung, um die eigene Urteilskraft zu schärfen.
Mach es besonders
Was auch immer es ist – die Art und Weise, wie du deine Geschichte online vermittelst, kann einen gewaltigen Unterschied ausmachen.
Johan Lorbeer, Foto: © Marion Schulz
Maren Strack: Warten – Szenen aus der Zwischenwelt
mit Kerstin Lücker an den Tonreglern und Johan Lorbeer an der Wand
Samstag, 27. Juni 2026
Ort: ARTrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22a, 16866 Gumtow
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: 15,- €/ ermäßigt: 10,- €
Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur.
Sommerkino im ARTrium Schönhagen – Hannah Arendt: Denken ist gefährlich
Ein Film über die bedeutende Philosophin Hannah Arendt - Aktivistin, Medienpersönlichkeit und furchtlose Denkerin "ohne Geländer". Zeitlebens kreiste ihr Denken um die Ursachen von Totalitarismus, Machtmissbrauch und die „Banalität des Bösen“.
Durch Originalzitate aus Arendts Essays und Briefen, vorgetragen von Nina Hoss, sowie atmosphärische Archivaufnahmen entsteht ein intimes Porträt einer Intellektuellen, deren Leben geprägt war von der Erfahrung des Hitlerfaschismus und der Unfassbarkeit des Holocaust. Der Film zeigt, wie Arendt als Jüdin und Widerstandskämpferin die Welt zu verstehen suchte - und warum ihre Gedanken über die Katastrophen des 20. Jahrhunderts direkt zu uns im Hier und Jetzt sprechen.
Hannah Arendt: Denken ist gefährlich ist eine ergreifende Nacherzählung dieses Lebens- und Denkwegs. Der Film lässt erahnen, wie sie historische Ereignisse und Prozesse wahrgenommen und durchdacht, wie sie geliebt und gezweifelt hat. Atmosphärische Archivaufnahmen zeigen uns die Welt zwischen Königsberg und New York, wie Hannah Arendt sie selbst gesehen haben mag.
Deutschland/USA 2025, Regie: Jeff Bieber & Chana Gazit
Freitag, 26. Juni 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Sommerkino im ARTrium Schönhagen – Scherbenland
„Scherbenland“ erzählt von einer Band, deren erstes Album mit der Frage begann: „Warum geht es mir so dreckig?“ – und von einer Stadt, die durch ihre Lieder verändert wurde. Anfang der 1970er Jahre wird Kreuzberg zum Experimentierfeld einer Gegenkultur. Mit Songs wie „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, „Alles verändert sich“ und „Der Traum ist aus“ geben Ton Steine Scherben einer Generation eine Stimme. Ihre Musik begleitet Hausbesetzungen, politische Kämpfe und die Suche nach einem anderen Leben.
Der Film folgt den Spuren dieser Zeit und fragt: Was ist von diesem Aufbruch geblieben? Und was passiert, wenn die Hymnen der Scherben auf die Songs der Gegenwart treffen? Im Berlin von heute begegnet „Scherbenland“ Musiker:innen, deren Lieder vom Leben im Kiez erzählen – darunter das Rap-Trio RAPK und die Songwriterin Maike Rosa Vogel. Ihre Musik entsteht aus dem Alltag eines Bezirks, der sich zwischen Mythos, Gentrifizierung und neuer kultureller Energie bewegt. Ein Film über Musik und Poesie als Widerstand – damals und heute. Und über die Frage, ob beides noch immer die Kraft hat, eine Stadt zu verändern.
Scherbenland, ein Film von Lutz Pehnert und Ferdinand Hübner, Deutschland 2026, 100 Minuten
Freitag, 19. Juni 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Deutsche Erinnerungskultur? – Asal Dardan liest aus ihrem Buch „Traumaland“
Deutschland gilt international als vorbildlich, was die Aufarbeitung seiner Nazi-Vergangenheit und das Gedenken an die Opfer angeht. Aber was ist mit den rassistischen Taten von heute? Asal Dardan befasst sich mit der deutschen Erinnerungskultur. Und sie fragt: Was wird da erinnert? Und warum wird zugleich so vieles vergessen oder gar verdrängt? In ihrem Buch „Traumaland“ begibt sie sich auf die Suche nach den Spuren der Gewalt in Deutschlands Vergangenheit und Gegenwart – an Orten wie Berlin, Köln, Dessau oder Hoyerswerda. Die iranisch-stämmige Autorin zeigt, warum ausgerechnet der hochgelobte deutsche Erinnerungsdiskurs die Opfer von heute zugleich abweist und ausgrenzt. Sie plädiert für ein gemeinsames Erinnern, in dem die historisch verschiedenen Gewalterfahrungen Berücksichtigung finden. Asal Dardans Buch ist ein Appell an die Solidarität jenseits aller Identitäten.
Asal Dardan, geboren 1978 in Teheran, aufgewachsen in Köln, Bonn und Aberdeen, studierte in Deutschland und Schweden Kulturwissenschaften und Nahoststudien. Für ihre Essays wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Herkunft, Ausgrenzung, Rassismus und rechtsextremer Gewalt.
25. Februar 2026
Gotisches Haus
Johanniskirchplatz 4, 14770 Brandenburg an der Havel
Unkostenbeitrag: € 6,- / ermäßigt 3,-
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Partnerschaft für Demokratie Westhavelland und Nauen
Kooperationspartner: Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde, Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg
Deutsche Erinnerungskultur? – Asal Dardan liest aus ihrem Buch „Traumaland“
Deutschland gilt international als vorbildlich, was die Aufarbeitung seiner Nazi-Vergangenheit und das Gedenken an die Opfer angeht. Aber was ist mit den rassistischen Taten von heute? Asal Dardan befasst sich mit der deutschen Erinnerungskultur. Und sie fragt: Was wird da erinnert? Und warum wird zugleich so vieles vergessen oder gar verdrängt? In ihrem Buch „Traumaland“ begibt sie sich auf die Suche nach den Spuren der Gewalt in Deutschlands Vergangenheit und Gegenwart – an Orten wie Berlin, Köln, Dessau oder Hoyerswerda. Die iranisch-stämmige Autorin zeigt, warum ausgerechnet der hochgelobte deutsche Erinnerungsdiskurs die Opfer von heute zugleich abweist und ausgrenzt. Sie plädiert für ein gemeinsames Erinnern, in dem die historisch verschiedenen Gewalterfahrungen Berücksichtigung finden. Asal Dardans Buch ist ein Appell an die Solidarität jenseits aller Identitäten.
Asal Dardan, geboren 1978 in Teheran, aufgewachsen in Köln, Bonn und Aberdeen, studierte in Deutschland und Schweden Kulturwissenschaften und Nahoststudien. Für ihre Essays wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Herkunft, Ausgrenzung, Rassismus und rechtsextremer Gewalt.
23. Februar 2026
Stadtbibliothek Rathenow
Schleusenpl. 4, 14712 Rathenow
Eintritt: frei
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Partnerschaft für Demokratie Westhavelland und Nauen
Kooperationspartner: Förderverein Bibliothek Rathenow, Bibliothek Rathenow
Enttäuschte Hoffnung? - 35 Jahre nach dem Fall der Mauer. Ines Geipel liest aus ihrem Buch „Fabelland“
Der 9. November 1989. In Berlin fällt die Mauer. Es ist der glücklichste Moment in der deutschen Geschichte. Ines Geipel ist bereits im Sommer in den Westen abgehauen und erlebt den Zeitriss, die Hoffnungen und Aufbrüche als Studentin in Darmstadt. 35 Jahre danach erinnert sie sich: Wie fühlte er sich an, dieser historische Moment des Glücks? Wie erzählen wir uns heute Ost und West und die Vereinigung von DDR und BRD? Woher kommt der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht? Mit großer Klarheit und Offenheit geht Ines Geipel in ihrem Buch „Fabelland“ noch einmal zurück. Zurück in die politische Umbruchslandschaft nach 1989, in die eigene Familie, zurück in all die verstellten, besetzten Räume der Erinnerung, zurück zu den Verharmlosungen und Legenden, die die Gegenwart vergiften. Ein Buch, das auf die Frage zuläuft: Können die Deutschen ihr Glück auch verspielen?
Ines Geipel, Jahrgang 1960, ist ehemalige DDR-Spitzensportlerin und heute Professorin für deutsche Verskunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Sie liest aus ihrem im vergangenen Jahr erschienen Buch „Fabelland“.
31. Januar 2026
Schwarzer Adler
Berliner Str. 73
16248 Oderberg
Beginn: 18 Uhr
Eintritt: € 6,-/ermäßigt € 3
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Enttäuschte Hoffnung? - 35 Jahre nach dem Fall der Mauer. Ines Geipel liest aus ihrem Buch „Fabelland“
Der 9. November 1989. In Berlin fällt die Mauer. Es ist der glücklichste Moment in der deutschen Geschichte. Ines Geipel ist bereits im Sommer in den Westen abgehauen und erlebt den Zeitriss, die Hoffnungen und Aufbrüche als Studentin in Darmstadt. 35 Jahre danach erinnert sie sich: Wie fühlte er sich an, dieser historische Moment des Glücks? Wie erzählen wir uns heute Ost und West und die Vereinigung von DDR und BRD? Woher kommt der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht? Mit großer Klarheit und Offenheit geht Ines Geipel in ihrem Buch „Fabelland“ noch einmal zurück. Zurück in die politische Umbruchslandschaft nach 1989, in die eigene Familie, zurück in all die verstellten, besetzten Räume der Erinnerung, zurück zu den Verharmlosungen und Legenden, die die Gegenwart vergiften. Ein Buch, das auf die Frage zuläuft: Können die Deutschen ihr Glück auch verspielen?
Ines Geipel, Jahrgang 1960, ist ehemalige DDR-Spitzensportlerin und heute Professorin für deutsche Verskunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Sie liest aus ihrem im vergangenen Jahr erschienen Buch „Fabelland“.
30. Januar 2026
Stadtbibliothek Königs Wusterhausen
Scheederstraße 1 C
15711 Königs Wusterhausen
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: € 8,-/ermäßigt € 4
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Kooperationspartner: Stadtbibliothek Königs Wusterhausen
Deutsche Erinnerungskultur? – Asal Dardan liest aus ihrem Buch „Traumaland“
Deutschland gilt international als vorbildlich, was die Aufarbeitung seiner Nazi-Vergangenheit und das Gedenken an die Opfer angeht. Aber was ist mit den rassistischen Taten von heute? Asal Dardan befasst sich mit der deutschen Erinnerungskultur. Und sie fragt: Was wird da erinnert? Und warum wird zugleich so vieles vergessen oder gar verdrängt? In ihrem Buch „Traumaland“ begibt sie sich auf die Suche nach den Spuren der Gewalt in Deutschlands Vergangenheit und Gegenwart – an Orten wie Berlin, Köln, Dessau oder Hoyerswerda. Die iranisch-stämmige Autorin zeigt, warum ausgerechnet der hochgelobte deutsche Erinnerungsdiskurs die Opfer von heute zugleich abweist und ausgrenzt. Sie plädiert für ein gemeinsames Erinnern, in dem die historisch verschiedenen Gewalterfahrungen Berücksichtigung finden. Asal Dardans Buch ist ein Appell an die Solidarität jenseits aller Identitäten.
Asal Dardan, geboren 1978 in Teheran, aufgewachsen in Köln, Bonn und Aberdeen, studierte in Deutschland und Schweden Kulturwissenschaften und Nahoststudien. Für ihre Essays wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Herkunft, Ausgrenzung, Rassismus und rechtsextremer Gewalt.
29. Januar 2026
Bibliothek am Bahnhof
Bahnhofspl. 5
14943 Luckenwalde
Eintritt: € 8,-
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Kooperationspartner: Bibliothek am Bahnhof Luckenwalde
Deutsche Erinnerungskultur? – Asal Dardan liest aus ihrem Buch „Traumaland“
Deutschland gilt international als vorbildlich, was die Aufarbeitung seiner Nazi-Vergangenheit und das Gedenken an die Opfer angeht. Aber was ist mit den rassistischen Taten von heute? Asal Dardan befasst sich mit der deutschen Erinnerungskultur. Und sie fragt: Was wird da erinnert? Und warum wird zugleich so vieles vergessen oder gar verdrängt? In ihrem Buch „Traumaland“ begibt sie sich auf die Suche nach den Spuren der Gewalt in Deutschlands Vergangenheit und Gegenwart – an Orten wie Berlin, Köln, Dessau oder Hoyerswerda. Die iranisch-stämmige Autorin zeigt, warum ausgerechnet der hochgelobte deutsche Erinnerungsdiskurs die Opfer von heute zugleich abweist und ausgrenzt. Sie plädiert für ein gemeinsames Erinnern, in dem die historisch verschiedenen Gewalterfahrungen Berücksichtigung finden. Asal Dardans Buch ist ein Appell an die Solidarität jenseits aller Identitäten.
Asal Dardan, geboren 1978 in Teheran, aufgewachsen in Köln, Bonn und Aberdeen, studierte in Deutschland und Schweden Kulturwissenschaften und Nahoststudien. Für ihre Essays wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Herkunft, Ausgrenzung, Rassismus und rechtsextremer Gewalt.
27. Januar 2026
Stadtbibliothek Kyritz
Johann-Sebastian-Bach-Straße 2
16866 Kyritz
Eintritt: € 6,-
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Kooperationspartner: Stadtbibliothek Kyritz
Anti-moderne Reflexe – Andreas Speit liest aus seinem neuen Buch „Autoritäre Rebellion“
Anti-moderne Reflexe
Andreas Speit liest aus seinem neuen Buch „Autoritäre Rebellion“
Sie sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Doppelkopfspielende, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Und sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie gut, denn sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows, sie sitzen auch an Küchen- oder Stammtischen. Sie sind wie wir, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Doch ihre Revolte strebt ins Autoritäre. Der Journalist und Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit analysiert in seinem neuen Buch „Autoritäre Rebellion“ warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren, wie diese immer weiter nach rechts rücken und welche Folgen ihre damit einhergehende Radikalisierung hat: Anzweiflung der Realität, Ablehnung des Rechtsstaats, Delegitimierung der Demokratie.
Andreas Speit ist Diplom-Sozialökonom, freier Journalist, Publizist und Kolumnist der „taz Nord“. Er schreibt regelmäßig Beiträge für „Freitag“, „Blick nach rechts“ und „jungle world“. Speit ist zudem Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus und wurde u. a. durch das Medium-Magazin und den Deutschen Journalisten-Verband ausgezeichnet.
22. Januar 2026
Stadtbibliothek Rathenow
Schleusenplatz 4, 14712 Rathenow
Beginn: 18.00 Uhr
Eintritt frei
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Förderer: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!
Partnerschaft für Demokratie Westhavelland und Nauen
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Anti-moderne Reflexe – Andreas Speit liest aus seinem neuen Buch „Autoritäre Rebellion“
Anti-moderne Reflexe
Andreas Speit liest aus seinem neuen Buch „Autoritäre Rebellion“
Sie sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Doppelkopfspielende, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Und sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie gut, denn sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows, sie sitzen auch an Küchen- oder Stammtischen. Sie sind wie wir, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Doch ihre Revolte strebt ins Autoritäre. Der Journalist und Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit analysiert in seinem neuen Buch „Autoritäre Rebellion“ warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren, wie diese immer weiter nach rechts rücken und welche Folgen ihre damit einhergehende Radikalisierung hat: Anzweiflung der Realität, Ablehnung des Rechtsstaats, Delegitimierung der Demokratie.
Andreas Speit ist Diplom-Sozialökonom, freier Journalist, Publizist und Kolumnist der „taz Nord“. Er schreibt regelmäßig Beiträge für „Freitag“, „Blick nach rechts“ und „jungle world“. Speit ist zudem Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus und wurde u. a. durch das Medium-Magazin und den Deutschen Journalisten-Verband ausgezeichnet.
© Ch.Links Verlag
21. Januar 2026
Gotisches Haus
Johanniskirchplatz 4, 14770 Brandenburg an der Havel
Beginn: 18.00 Uhr
Eintritt frei
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Kooperationspartner: "Zusammen in Brandenburg"
Anti-moderne Reflexe – Andreas Speit liest aus seinem neuen Buch „Autoritäre Rebellion“
Anti-moderne Reflexe
Andreas Speit liest aus seinem neuen Buch „Autoritäre Rebellion“
Sie sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Doppelkopfspielende, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Und sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie gut, denn sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows, sie sitzen auch an Küchen- oder Stammtischen. Sie sind wie wir, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Doch ihre Revolte strebt ins Autoritäre. Der Journalist und Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit analysiert in seinem neuen Buch „Autoritäre Rebellion“ warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren, wie diese immer weiter nach rechts rücken und welche Folgen ihre damit einhergehende Radikalisierung hat: Anzweiflung der Realität, Ablehnung des Rechtsstaats, Delegitimierung der Demokratie.
Andreas Speit ist Diplom-Sozialökonom, freier Journalist, Publizist und Kolumnist der „taz Nord“. Er schreibt regelmäßig Beiträge für „Freitag“, „Blick nach rechts“ und „jungle world“. Speit ist zudem Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus und wurde u. a. durch das Medium-Magazin und den Deutschen Journalisten-Verband ausgezeichnet.
20. Januar 2026
Musiksaalgebäude Falkensee
Am Gutspark 5, 14612 Falkensee
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
In Zusammenarbeit mit: care4democracy e.V.
Förderer: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! Partnerschaft für Demokratie Falkensee
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung