Mittlerweile ist es schon 40 Jahre her. Der 26. April 1986 begann wie jeder andere Tag in Pripyat – bis es zum Reaktorunfall im Atomkraftwerk Tschernobyl kam und das Leben im weiten Umkreis ein qualvolles Ende beschieden bekam. Um eben diesem Ende zu entrinnen, setzt Valerij Kabysh (Anton Shagin) alles daran, schnellstmöglich Land zu gewinnen. Dumm nur, dass permanente Missgeschicke die Abreise unmöglich machen. Als Valerij auf der Hochzeit seines Schwagers als Drummer auftreten soll und überhaupt außer ihm niemand den Ernst der Lage zu erkennen scheint, beschließt der verzweifelte Mann, sich seinem Schicksal zu fügen. So schließt er sich dem Pestbankett an und verbringt die letzten Momente seines Lebens im Kreis seiner partywütigen Liebsten...
Regisseur Alexander Mindadze bewegte in seinem Drama An einem Samstag die Frage, warum die Bewohner von Tschernobyl, obwohl sie von der Explosion des Reaktors wussten, in der Stadt blieben und nicht schleunigst das Weite suchten. Ein Film, der uns nochmal dramatisch vor Augen führt, was vor 40 Jahren eigentlich geschah.
Russland/Ukraine/Deutschland 2011, Regie: Alexander Mindadze
Montag, 14 August 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung