Halbnackt gegen das Patriarchat protestieren, was soll das bringen? Gegen solche Vorurteile kämpfte die Femen-Aktivistin Oksana Schatschko zeitlebens an. Mit Oxana - Mein Leben für die Freiheit widmet Charlène Favier ihr ein eindrückliches Biopic. Inspiriert von der Biografie der Femen-Mitgründerin erzählt die Regisseurin eine fiktionalisierte Entstehungsgeschichte dieser feministischen Bewegung.
Statt die Bewegung Femen in den Fokus zu nehmen, konzentriert sich Oxana – Mein Leben für Freiheit auf die Gefühlswelt seiner Protagonistin. Es ist der 23. Juli 2018 in Paris. Für die ehemalige Femen-Anführerin, gespielt von Albina Korzh, steht ein bedeutendes Ereignis an: die Eröffnung ihrer Ausstellung blasphemischer Ikonen. Doch in der Stadt ihres Exils steht an jenem Tag zugleich ein entscheidender Termin an: die Bestätigung ihres politischen Flüchtlingsstatus.
Der Film zeichnet einen Bogen von Oxana als jugendlicher Idealistin im Kreise ihrer Gefährtinnen zur desillusionierten, verzweifelten Künstlerin, die für politische Selbstbestimmung eintrat - und im Exil zerbricht.
Frankreich/Ukraine/Ungarn 2024, Regie: Charlène Favier
Freitag, 21 August 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung