Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben, bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen.
Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film Das Lehrerzimmer hat der Oscar-nominierte Regisseur İlker Çatak mit Gelbe Briefe erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vorgelegt. Der Film feierte dieses Jahr seine Weltpremiere im Wettbewerb der 76. Berlinale und wurde dort mit dem „Goldenen Bären“ für den besten Film ausgezeichnet.
Mit Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas, İpek Bilgin und Aydin Işik.
Deutschland/Frankreich/Türkei 2026, Regie: İlker Çatak
Freitag, 17. Juli 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro