Ein Film über die bedeutende Philosophin Hannah Arendt - Aktivistin, Medienpersönlichkeit und furchtlose Denkerin "ohne Geländer". Zeitlebens kreiste ihr Denken um die Ursachen von Totalitarismus, Machtmissbrauch und die „Banalität des Bösen“.
Durch Originalzitate aus Arendts Essays und Briefen, vorgetragen von Nina Hoss, sowie atmosphärische Archivaufnahmen entsteht ein intimes Porträt einer Intellektuellen, deren Leben geprägt war von der Erfahrung des Hitlerfaschismus und der Unfassbarkeit des Holocaust. Der Film zeigt, wie Arendt als Jüdin und Widerstandskämpferin die Welt zu verstehen suchte - und warum ihre Gedanken über die Katastrophen des 20. Jahrhunderts direkt zu uns im Hier und Jetzt sprechen.
Hannah Arendt: Denken ist gefährlich ist eine ergreifende Nacherzählung dieses Lebens- und Denkwegs. Der Film lässt erahnen, wie sie historische Ereignisse und Prozesse wahrgenommen und durchdacht, wie sie geliebt und gezweifelt hat. Atmosphärische Archivaufnahmen zeigen uns die Welt zwischen Königsberg und New York, wie Hannah Arendt sie selbst gesehen haben mag.
Deutschland/USA 2025, Regie: Jewff Bieber & Chana Gazit
Freitag, 26. Juni 2026
Ort: ARtrium Schönhagen, Schönhagener Dorfstr. 22, 16866 Gumtow
Einlass ab 20.00 Uhr, Film bei Einbruch der Dunkelheit, bei Regen in der Scheune
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro