Sommerkino im ARTrium: Filmreihe über den Osten

© Foto: Phronesis Diskurswerkstatt

Es geht wieder los. Die Phronesis Diskurswerkstatt startet das Sommerkino im ARTrium

Schönhagen. Schwerpunkt der diesjährigen Saison ist ein Special: „Der Osten: gestern – heute – und morgen?“. Zu sehen sein werden Filme, in denen es um das Leben im Osten geht. Vergangenheit und Zukunft, DDR, Wende… und jetzt? Den Auftakt macht das kleine Dorf Schönhagen am 13. Juni. Der Dokumentarstreifen „Schönhagen – Geschichte erzählt“ ist im vergangenen Jahr entstanden. In zahlreichen Interviews erzählen Bewohnerinnen und Bewohnern des Gumtower Ortsteils, wie sie die großen welthistorischen Ereignisse vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart erlebt haben.

In unregelmäßiger Folge wird die Filmreihe über den Sommer hinweg weitergehen:

- 4. Juli: „Jamel – Lauter Widerstand“ ein Dokumentarfilm über ein kleines Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, das von Neonazis beherrscht wird. Ein einsames Ehepaar setzt sich dort einmal im Jahr mit einem Rockfestival zur Wehr, wo bislang die Toten Hosen, Kraftklub, die Ärzte, Grönemeyer, Fanta4 und viele andere aufgetreten sind.

- 18. Juli: „Mit der Faust in die Welt schlagen“ erzählt von der Radikalisierung zweier Jugendlicher in einer von Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit geplagten ostdeutschen Provinz in den Nullerjahren.

- 1. August: „Stolz und Eigensinn“, eine Doku über das Selbstverständnis ehemaliger Industriearbeiterinnen in der DDR. Wie kamen sie nach den Entlassungswellen nach der Wende in der Bundesrepublik an? Und mit welchem Frauenbild wurden sie dort

konfrontiert?

- 22. August: Zum Abschluss dann „Tamara“ – ein Film über eine junge ostdeutsche Frau, die im Westen lebt und nach vielen Jahren zu ihren Eltern zurückkehrt. Aus einem Streit zwischen Mutter und Tochter wird ein Ost-West-Konflikt über die Deutung der Vergangenheit. Der Osten – gestern – heute – und morgen?

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Theaterperformance "Der Aufschub" im ARTrium