Fake News aus Moskau: Putins Angriff auf Deutschland. Lesung mit Leon Erlenhorst
Wussten Sie, dass die Ukraine die Waffen, die sie aus Deutschland kostenlos erhält, sofort an die Hamas weiterverkauft, die damit Juden in Israel ermordet? Nein? Gut so! Denn es stimmt natürlich nicht. Es ist eine der Falschmeldungen, mit denen Moskau versucht, die politischen Debatten in Deutschland zu manipulieren. Der ehemalige Diplomat Arndt Freytag von Loringhoven und der Philosoph Leon Erlenhorst haben ein Buch darüber geschrieben, wie der Kreml über Geheimdienste, Medienkanäle, Bots und Trollfabriken in sozialen Netzwerken Fake News in die Welt setzen lässt und damit faktenbasierte Informationskanäle sabotiert.
„Putins Angriff auf Deutschland“ ist eine umfassende Analyse russischer Desinformationsstrategien, Propaganda und Cyberattacken. Auf Einladung der Phronesis Diskurswerkstatt erläutert Leon Erlenhorst am 3. Dezember im Musiksaalgebäude in Falkensee, wie Putins Informationskrieg mit Falschinformationen zu Themen wie Migration, Covid 19, Rechts- und Linksextremismus, Ukraine- oder Gazakrieg funktioniert. Eine neue Form der hybrider Kriegsführung, die dazu dienen soll, sachliche Diskurse zu manipulieren und so das Vertrauen in die Demokratie zu zerstören.
3. Dezember 2025
Musiksaalgebäude Falkensee
Am Gutspark 5, 14612 Falkensee
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei
Förderer: Partnerschaft für Demokratie Falkensee, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.
Was tun gegen den Hass – Gespräch mit dem Historiker Per Leo zum Tag der Menschenrechte
Bild: © Andreas Pein/laif
Wie soll man mit dem Hass der Rechtspopulisten umgehen? Welche politischen Strategien helfen gegen deren menschenfeindliche Ideologien? Der Berliner Historiker Per Leo setzt sich seit Jahren mit diesen Fragen auseinander. 2017 hat er zusammen mit dem Juristen Maximilian Steinbeis und dem Philosophen Daniel-Pascal Zorn den Argumentationsleitfaden „Mit Rechten reden“ verfasst, in dem gezeigt wird, mit welchen rhetorischen Tricks die Rechten arbeiten. In „Vorletzte Lockerungen. Texte zum Nachleben des Nationalsozialismus“, einem seiner jüngsten Bücher, geht es um die Nazi-Zeit und wie diese heutzutage in unserer Erinnerungskultur auf unterschiedliche Weise präsent, politisch benutzt und auch missbraucht wird. Wie spricht man heute, knapp 80 Jahre nach dem Ende des Holocaust, „von einem Entsetzen, das kulturell längst tausendfach überformt ist? Ist Björn Höcke wirklich das Spiegelbild von Joseph Goebbels, oder erschreckt uns nur seine Maske? Was tun, wenn uns Hitler fasziniert? Wie verträgt sich die Erinnerung an den Holocaust mit den Konflikten einer Einwanderungsgesellschaft?“ Per Leo stellt unangenehme, hochbrisante Fragen - zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember im Judenhof in Perleberg.
10. Dezember 2025
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Judenhof Perleberg
Parchimer Straße 6a, 19348 Perleberg
Eintritt: Spende erbeten
Gefördert von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung
Kooperationspartner: Judenhof Perleberg
Fake News aus Moskau: Putins Angriff auf Deutschland. Lesung mit Leon Erlenhorst
Wussten Sie, dass die Ukraine die Waffen, die sie aus Deutschland kostenlos erhält, sofort an die Hamas weiterverkauft, die damit Juden in Israel ermordet? Nein? Gut so! Denn es stimmt natürlich nicht. Es ist eine der Falschmeldungen, mit denen Moskau versucht, die politischen Debatten in Deutschland zu manipulieren. Der ehemalige Diplomat Arndt Freytag von Loringhoven und der Philosoph Leon Erlenhorst haben ein Buch darüber geschrieben, wie der Kreml über Geheimdienste, Medienkanäle, Bots und Trollfabriken in sozialen Netzwerken Fake News in die Welt setzen lässt und damit faktenbasierte Informationskanäle sabotiert.
„Putins Angriff auf Deutschland“ ist eine umfassende Analyse russischer Desinformationsstrategien, Propaganda und Cyberattacken. Auf Einladung der Phronesis Diskurswerkstatt erläutert Leon Erlenhorst am 11. Dezember in der Stadtbibliothek Rathenow, wie Putins Informationskrieg mit Falschinformationen zu Themen wie Migration, Covid 19, Rechts- und Linksextremismus, Ukraine- oder Gazakrieg funktioniert. Eine neue Form der hybrider Kriegsführung, die dazu dienen soll, sachliche Diskurse zu manipulieren und so das Vertrauen in die Demokratie zu zerstören.
11. Dezember 2025
Stadtbibliothek Rathenow
Schleusenpl. 4, 14712 Rathenow
Beginn: 18.00 Uhr
Eintritt frei
Förderer: Partnerschaft für Demokratie Westhavelland und Nauen, Förderverein Bibliothek Rathenow, Bibliothek Rathenow, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
3. Schönhagener Weihnachtssingen mit dem Ensemble Psallite
3. Schönhagener Weihnachtssingen
Die Phronesis Diskurswerkstatt gGmbH lädt am 14. Dezember ab 16.00 Uhr zum gemeinsamen Weihnachtssingen ein.
Das 3. Schönhagener Weihnachtssingen findet wie immer im Hof des ARTrium Schönhagen und diesmal auch in der dortigen Scheune statt. Der Hof wird festlich geschmückt sein und es soll Spaß machen, die allseits bekannten Lieder zu singen - und dies zusammen zu tun. Die Schönhagenerinnen und Schönhagener laden die Bürgerinnen und Bürger aus den Nachbardörfern ein, mit ihnen zusammen die beliebtesten Lieder zur Weihnacht erklingen zu lassen und die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen. Unterstützt werden die Sängerinnen und Sänger in diesem Jahr von dem achtköpfigen Ensemble Psallite. Die musikalische Leitung übernimmt Manuel Rösler am Klavier.
Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Schönhagener Heimatverein vorbereitet. Der Hof wird mit Licht geschmückt. Teelichter in kleinen Gläsern stehen bereit, um die Liedtexte zu lesen. Eine herzhafte Suppe und Bratwürste sind vorbereitet. Weihnachtstee, Glühwein mit und ohne Alkohol verbreiten den typischen Weihnachtsgeruch.
Ort: Hof und Scheuen des ARTrtium Schönhagen
Schönhagener Dorfstr. 22a, 16866 Gumtow
Beginn: Ab 16.00 Uhr
Eintritt frei, Spenden erwünscht.
Förderer: Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Enttäuschte Hoffnung? - 35 Jahre nach dem Fall der Mauer. Ines Geipel liest aus ihrem Buch „Fabelland“
Der 9. November 1989. In Berlin fällt die Mauer. Es ist der glücklichste Moment in der deutschen Geschichte. Ines Geipel ist bereits im Sommer in den Westen abgehauen und erlebt den Zeitriss, die Hoffnungen und Aufbrüche als Studentin in Darmstadt. 35 Jahre danach erinnert sie sich: Wie fühlte er sich an, dieser historische Moment des Glücks? Wie erzählen wir uns heute Ost und West und die Vereinigung von DDR und BRD? Woher kommt der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht? Mit großer Klarheit und Offenheit geht Ines Geipel in ihrem Buch „Fabelland“ noch einmal zurück. Zurück in die politische Umbruchslandschaft nach 1989, in die eigene Familie, zurück in all die verstellten, besetzten Räume der Erinnerung, zurück zu den Verharmlosungen und Legenden, die die Gegenwart vergiften. Ein Buch, das auf die Frage zuläuft: Können die Deutschen ihr Glück auch verspielen?
Ines Geipel, Jahrgang 1960, ist ehemalige DDR-Spitzensportlerin und heute Professorin für deutsche Verskunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Sie liest aus ihrem im vergangenen Jahr erschienen Buch „Fabelland“.
Autorin: Ines Geipel
Foto: © Gaby Gerster 2024
27. November 2025
Bibliothek Kyritz
Johann-Sebastian-Bach-Straße 2, 16866 Kyritz
Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt: 6 EURO
Förderer: Bibliothek Kyritz, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
(ABGESAGT) Enttäuschte Hoffnung? - 35 Jahre nach dem Fall der Mauer. Ines Geipel liest aus ihrem Buch „Fabelland“
Wegen Krankheit abgesagt
Der 9. November 1989. In Berlin fällt die Mauer. Es ist der glücklichste Moment in der deutschen Geschichte. Ines Geipel ist bereits im Sommer in den Westen abgehauen und erlebt den Zeitriss, die Hoffnungen und Aufbrüche als Studentin in Darmstadt. 35 Jahre danach erinnert sie sich: Wie fühlte er sich an, dieser historische Moment des Glücks? Wie erzählen wir uns heute Ost und West und die Vereinigung von DDR und BRD? Woher kommt der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht? Mit großer Klarheit und Offenheit geht Ines Geipel in ihrem Buch „Fabelland“ noch einmal zurück. Zurück in die politische Umbruchslandschaft nach 1989, in die eigene Familie, zurück in all die verstellten, besetzten Räume der Erinnerung, zurück zu den Verharmlosungen und Legenden, die die Gegenwart vergiften. Ein Buch, das auf die Frage zuläuft: Können die Deutschen ihr Glück auch verspielen?
Ines Geipel, Jahrgang 1960, ist ehemalige DDR-Spitzensportlerin und heute Professorin für deutsche Verskunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Sie liest aus ihrem im vergangenen Jahr erschienen Buch „Fabelland“.
Autorin: Ines Geipel
Foto: © Gaby Gerster 2024
22. November 2025
St-Nikolai-Kirche
Berliner Str. 87, 16248 Oderberg
Beginn: 18 Uhr
Eintritt: € 6,-/ermäßigt € 3
Förderer: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Enttäuschte Hoffnung? - 35 Jahre nach dem Fall der Mauer. Ines Geipel liest aus ihrem Buch „Fabelland“
Der 9. November 1989. In Berlin fällt die Mauer. Es ist der glücklichste Moment in der deutschen Geschichte. Ines Geipel ist bereits im Sommer in den Westen abgehauen und erlebt den Zeitriss, die Hoffnungen und Aufbrüche als Studentin in Darmstadt. 35 Jahre danach erinnert sie sich: Wie fühlte er sich an, dieser historische Moment des Glücks? Wie erzählen wir uns heute Ost und West und die Vereinigung von DDR und BRD? Woher kommt der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht? Mit großer Klarheit und Offenheit geht Ines Geipel in ihrem Buch „Fabelland“ noch einmal zurück. Zurück in die politische Umbruchslandschaft nach 1989, in die eigene Familie, zurück in all die verstellten, besetzten Räume der Erinnerung, zurück zu den Verharmlosungen und Legenden, die die Gegenwart vergiften. Ein Buch, das auf die Frage zuläuft: Können die Deutschen ihr Glück auch verspielen?
Ines Geipel, Jahrgang 1960, ist ehemalige DDR-Spitzensportlerin und heute Professorin für deutsche Verskunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Sie liest aus ihrem im vergangenen Jahr erschienen Buch „Fabelland“.
20. November 2025
Stadtbibliothek Rathenow
Schleusenpl. 4, 14712 Rathenow
Beginn: 18 Uhr
Autorin: Ines Geipel
Foto: © Gaby Gerster 2024
Förderer: Partnerschaft für Demokratie Westhavelland und Nauen, Förderverein Bibliothek Rathenow, Bibliothek Rathenow, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung